AFS für DISAMATIC D3:
Kapazitäten freischalten, Ressourcen freisetzen

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DISA bietet jetzt für die DISAMATIC D3 eine Funktion zur automatischen Filtereinlegung. Die PLC-gesteuerte, roboterüberwachte Einheit platziert Filter automatisch in kernlosen Formen, die mit einer DISAMATIC D3 gefertigt wurden. Dadurch entfällt die wiederkehrende Aufgabe des manuellen Einlegens von Filtern.

Der automatische Filtereinleger (Automatic Filter Setter – AFS) gewährleistet ein präzises und effizientes Einlegen von Filtern bei einer Geschwindigkeit von 555 Formen pro Stunde. Dadurch werden die Produktionskapazität gesteigert sowie die Qualität und Sicherheit verbessert. Gleichzeitig stehen erfahrene Bediener wieder für Arbeiten mit Mehrwert zur Verfügung.

Gesteigerte Produktion, verbesserte Qualität

Der AFS wird in zwei Ausführungen angeboten: Als halbautomatische und als vollautomatische Version. Beide Versionen ermöglichen eine sofortige Produktionssteigerung um 70 Formen pro Stunde bei Aufträgen mit kernlosen Formen. Somit können Gießereien die komplette Produktionskapazität der DISAMATIC D3 von bis zu 555 Formen pro Stunde nutzen. Neben der höheren Kapazität bietet die automatische Lösung noch einen weiteren Vorteil: Sie kann bis zu zwei Stunden ohne Aufsicht arbeiten, wodurch wertvolle Ressourcen freigesetzt werden.

Der AFS verbessert auch die Präzision, da die Filter nun mit einer Genauigkeit von 0,1 mm platzieret werden. Dadurch tritt weniger loser Sand auf, der Ausschuss wird reduziert und die gesamte Gussqualität verbessert.

Lars Hjelm, Global Product Manager von DISA, sagt dazu: „Als wir die erste DISAMATIC D3 bei einem Pilotkunden in Betrieb nahmen, erwies sich die Funktion zum automatischen Filtereinlegen als Wendepunkt. Der AFS wurde in erster Linie entwickelt, um die Produktion kernloser Formen mit Filter zu steigern. Er verbessert jedoch auch die Gussqualität, die Arbeitsbedingungen und die allgemeine Sicherheit.“

Mehr Zeit für Innovationen

Lars Hjelm führt weiter aus: „Eine der bemerkenswertesten ‚Begleiterscheinungen‘ ist, dass bei Verwendung des AFS Gießereiressourcen freigeschaltet werden. So entspricht die Zeit, die durch die vollautomatische Version freigesetzt wird, den Arbeitsstunden eines Vollzeitbeschäftigten. Diese Zeit kann für andere Aufgaben in der Gießerei mit einem höheren Mehrwert genutzt werden, wodurch wertvolle Ressourcen für Innovationen und eine stetige Verbesserung zur Verfügung stehen.“

Neben der Produktivität und der Ressourceneffizienz hat der AFS auch einen tief greifenden Einfluss auf das Arbeitsumfeld der Formanlagen.

Die AFS-Koordinaten sind Teil der Strahlbilddaten. Sobald die Filter in die automatische Lösung eingesetzt wurden, werden sie automatisch zur Aufnahmeposition des AFS transportiert und in der Form platziert, ohne dass ein manuelles Eingreifen erforderlich ist. Dies führt zu einem sichereren Arbeitsumfeld und einem vorhersehbaren, beständigen Prozess.

Abschließend unterstreicht Lars Hjelm: „Der AFS lässt sich sehr einfach handhaben und Bediener müssen keine speziellen Kenntnisse im Bereich Robotik haben. Seine Steuerung ist vollständig in das Kontrollsystem der DISAMATIC D3 integriert, wodurch auch hier Zeit und Ressourcen gespart und Fehler vermieden werden.