DAS DISACOOL VERFAHREN

  • Kühlung des Sandes
  • Kühlung des Gussstücke
  • Brechen der Gussteile vom Anschnittsystem
  • Zerkleinern von Sandklumpen
  • Homogenisierung des Sandes

Das Disacool Prozess

Durch die Verdampfung von Wasser, das in die Trommel eingesprüht wird oder als Restfeuchtigkeit im Formsand enthalten ist, werden der Sand und die Gussstücke abgekühlt. Ein Gegenluftstrom durch die Trommel entfernt den erzeugten Wasserdampf.

Indem die Gussstücke durch die Trommel kommen, werden sie in einem gleichmäßigen Prozess, der 20-30 Minuten dauert, behutsam mit dem Sand aneinander gescheuert. Sandklumpen werden zerbrochen, und der Sand wird effektiv gemischt. Der Sand wird im Endabschnitt der Trommel durch Löcher von 30 mm Durchmesser herausgesiebt, und die gekühlten Gussstücke werden am Ende des DISACOOL ausgestoßen.

Prozessdaten

  • Das Metall/Sand-Verhältnis sollte vor Eintritt in die Kühltrommel im Bereich zwischen 1 : 5 und 1 : 10 liegen.
  • Die maximale Gussstücktemperatur bei Eintritt in die Kühltrommel soll 700°C nicht überschreiten
  • Die Auslauftemperatur der Gussteile liegt typischerweise zwischen 70 und 90°C.
  • Die Auslauftemperatur des Formstoffes liegt zwischen 45 und 55°C bei einer Sandfeuchte von ca. 1,5% (max. 1,8%).
    Wird das sekundäre Kühl- und Befeuchtungssystem genutzt, wird eine Formstofftemperatur von unter 45°C erreicht.
  • Der Geräuchpegel der DISACOOL liegt unter 85 dB(A), gemessen im Abstand von einem Meter.